los roques

"So I can't help but notice that Instagram would have you believe these places are kitesurfing Shangri La's filled with perfect flatwater conditions and supermodel-looking kitesurfitas wandering about the place. That seems to pretty starkly contrast what it's like in the rest of Venezuela. "

 

Diese Zeile fiel mir von ein paar Monaten ins Auge, sie fasst genau das zusammen, was wir  ständig gefragt wurden.

Tatsächlich wird man von los Roques gehört und besser gesehen haben, wenn man nur gelegentlich Instagram benutzt oder für die Älteren unter uns sich noch an Space Monkey, Poetry, diverse Produkt Videos/Schootings erinnert. Allerdings wird man bei genauso gelegentlichem Zeitungskonsum auch von der katastrophalen Wirtschaftskrise, den Studentenprotesten und  dem gescheiterten Sozialismus des 21ten Jahrhunderts karibischer Ausprägung gehört haben.

 

Die Antwort:

Los Roques ist so gut wie es auf Instagram aussieht.

Es ist so sicher wie es nur geht.

Die Nächste Frage ist meistens, wie komme ich dorthin? Und ist es nicht gefährlich nach Venezuela zu reisen?

 

Die Antwort darauf, war schwierig:

Ja, man sollte als Tourist zur Zeit nicht aufs Festland reisen, bis vor kurzem musste, man aber wenigstens für ein paar Stunden oder sogar eine Nacht Maiquetia (Flughafen Stadt an der Küste vor Caracas) betreten, den ur von dort aus starteten die kleinen Inselhopper, die Los Roques anfliegen.

 

Doch das hat sich jetzt geändert und damit auch unsere Position, ausländischen Kiitern bei ihrer Reise nach los Roques beizustehen.

Es gibt nun einen Flug der Los Roques ab Aruba ansteuern.

Aruba ist eine kleine beschauliche Insel, die zum niederländischen Königreich gehört und sich auch so anfühlt (in Karibisch)

Von Aruba aus, geht die Reise mit einem kleinem Inselhoper, der etwa 13 Plätze hat, weiter.

 

Das Flugzeug landet in Paraguana und mach dort Zoll und Einreise nach Venezuela. Der Flughafen von Punto Fijo ist ein kleiner Flughafen und (kleine Stadt und ist 100% sicher). 

Dieser Flug ist neu und für alle Kiter eine Großartige Nachricht.

Die Antwort auf die Frage, wie man nach Los Roques fliegt, kann jetzt einfach beantwortet werden.

Am besten nach Aruba fliegen, dort vielleicht eine und zwei Nächte verbringen und dann entspannt nach los Roques hüpfen. 

Location

168 km nördlich von La Guaira befindet sich das Archipel Los Roques. Wegen seiner Schönheit und seiner ökologischen Bedeutung wurde es 1972 zum Nationalpark erklärt. Aus der Luft bietet sich eine unvergessliche Sicht auf das azurblaue Meer der Karibik .

Das Archipel besteht aus ca. 50 Inseln von denen Gran Roque die Größte ist und wo sich auch der Flughafen befindet. Andere Inseln sind Francisqui, Nordisqui, Madrisqui und Crasqui. Mit Ausnahme von Gran Roque sind alle Inseln unbewohnt.

 

Was Gran Roque so einzigartig macht, sind die zahlreichen Sandbänke, Lagunen, das in allen Farben schillernde kristallklare Wasser und die weißen (Korallen) Sandstrände.



Impressions

mehr Informationen.

 

Los Roques ist ein Archipel, der etwa 170 km nördlich von Caracas im karibischen Meer liegt. Es ist ein Nationalpark und gehört zu den Bundesterritorien (dependencia Federal) von Venezuela.

Der Charakter des Nationalparks relativ strikt durchgesetzt. Es darf kaum bis gar nicht Neu-gebaut werden und es wohnen auf der einzig bewohnten Insel nur 1471 Menschen (laut Volkszählung von  2011).

Auf dem Landesstrip können nur kleine Flugzeuge landen, so dass die Inseln vom Massentourismus komplett verschont wurden.

Der Bauboom, als die Wirtschaft beim Ölpreis Höchststand um 125$ pro Barrel brummte (Venezuela lebt habtsächlich vom Erdölexport) und die Verschwendungsorgien der “Chavez-Zeit“ sind an los Roques weitestgehend spurlos vorbei gezogen.

 

Venezuela war lange ein Dorado des Windsurfers (El Yaque) und in den Frühen Jahren des Kitesurfens galt das auch Coche. Die letzten Jahre haben Isla Margarita von der Karte der meisten oder aller Reisebüros gestrichen und Coches perfekter Offshore Strand ist leider auch nicht mehr so groß und Böen Frei wie er mal war (durch Hotel Bungalow Komplexe).

Los Roques hingegen war nie wirklich das Ziel von Massen von Kitern oder anderen Touristen, aber dennoch fanden immer wieder Gruppenreisen  und einzelne Europäer fanden  ihren Weg.

 

Dieser Weg war recht erschreckend für die Meisten Europäer, den nichts führte am Flughafen von Maiquetia (Caracas) und meist einer Übernachtung dort vorbei. Genau das hat sich jetzt geändert, durch die Hyperinflation geht dem heimischen Tourismus die endgültig die Luft aus, der Los Roques mit seinen wenigen Betten bislang über Wasser hielt und man hat eine neue Route ins Leben gerufen, die Kiter über Aruba direkt nach los Roques bringt.

 

Venezuela hat eine sehr aktive einheimische Kite-Szene, die sich aus der ehemaligen Mittelschicht, der alten und selten  auch  aus der neuen Oberschicht rekrutiert.

 

Auf Los Roques finden die coolsten Strandpartys statt, die schönsten Mädchen, die besten Yachten und die neuesten Kites werden präsentiert. 

Los Roques ist für gestresst Venezolanos, die es sich noch leisten können das Paradies und der Ausweg aus einem chaotischen Alltag in Caracas, Valencia  und anderen Städten.

 

Das Archipel war schon immer ein Ziel für Aussteiger und Lebenskünstler, sehr viele davon aus Italien, so dass Los Roques einen künstlerischen, geschmackvollen und einzigartigen Style entwickelt hat. In den schönen Posadas wird man fürstlich und frisch mit dem  bewirtet was dem Meer bewirtet, dass gerade durch den Mangel an Importprodukten frisch und sehr kreativ ist. 

 

Aus Kitersicht:

Auf Gran Roque der bewohnten  („großer Felsen“) darf man nicht Kiten, um die Flugzeuge und Boote nicht zu behindern.

Das heißt, dass alles Kiten vor einer der vielen Inseln und Sandbänken (Cayo) des Archipels stattfindet.

Das bedeutet, man braucht für alles immer ein Boot und ist dann auch den ganzen Tag unterwegs.

Das macht das entdecken, wenn man auf sich alleine gestellt ist nicht wirklich einfach, aber macht auch den Charme des Inselkomplexes aus.

 

Die meisten (besseren) Posadas bieten Transfers auf die umliegenden Inseln an und geben dem Touristen  eine große Kühltruhe mit Getränken (inkl. Swm obligatorischem After Session Bier) und Mittagessen mit (oft erstaunlich gut und kreativ) 

Francisqui und Cayo Frances sind die am dichtesten gelegen Kitespots. Hier kommt man mit jedem Boot easy hin..super zum Foilen und Twinti fahren, es gint ein großes flat..

Und vor Cayo frances läuft eine Super welle (wenn sie Läuft (la Gillette!!!/Die Rasierklinge wegen des Riffs) dort gibt es auch ein Restaurant.

Saqui Saqui ist der Homespot von Playlosroques...

Es ist nur eine große Sandbank mit Mini insel, einem kleinen Natürlichen Hafen, hier finden die meisten party, schulungen und die Pros geben an..

Viele Downwinder enden dort..

 

Sardinas ist viel weiter weg...

Super als Startpunkt für Downwinder..je nach die eine Riesige Sandbank und geil zum Foilen.

Vapor ist ein paar KM upwind von Saqui Saqui hat ein super Flat und es ist meistens weniger.

Los Roques hat 100te von Inseln und Sandbänke...